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Suchbegriff: Inflation und monetäre Auswirkungen

Die Gold- und Silberpreise setzten ihren starken Rückgang fort, wobei Gold bis zu 18 % und Silber 42 % gegenüber den Jahreshochs verloren. Auslöser für den Ausverkauf war Donald Trumps Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender in Verbindung mit Zwangsliquidationen am Terminmarkt aufgrund erhöhter Margenanforderungen. Während Analysten die langfristigen Treiber für Edelmetalle weiterhin als intakt ansehen, führen die aktuelle Volatilität und die Unsicherheit in der Geldpolitik zu einer Preiskorrektur.
Der Artikel enthält eine mündliche Darstellung der FOMC-Sitzungen der US-Notenbank im Jahr 2020 während der COVID-19-Krise, basierend auf veröffentlichten Protokollen. Er beleuchtet die Notfallmaßnahmen der Fed, interne Debatten über die Geldpolitik und die letztendliche Fehleinschätzung bei der Inflationsprognose, würdigt jedoch gleichzeitig die allgemeine Wirksamkeit ihrer Reaktion.
Der japanische Industriesektor verzeichnete im Januar das stärkste Wachstum seit fast dreieinhalb Jahren, wobei der PMI aufgrund der robusten Kundennachfrage und der Einführung neuer Produkte über 50 stieg. Die Exportaufträge stiegen zum ersten Mal seit Februar 2022, unterstützt durch die starke Nachfrage aus wichtigen Märkten wie den USA und Taiwan. Der Inflationsdruck aufgrund höherer Arbeits- und Materialkosten sowie der schwächere Yen führten jedoch zu einem raschen Anstieg der Verkaufspreise, was das Geschäftsklima leicht dämpfte.
Große Vermögensverwalter wie BlackRock, PIMCO und Bridgewater reorganisieren ihre Portfolios, um sich auf einen möglichen erneuten Anstieg der Inflation vorzubereiten. Steigende Rohstoffpreise, hohe Staatsverschuldung und Ausgaben für künstliche Intelligenz tragen zum Inflationsdruck bei. Der Artikel untersucht unterschiedliche Ansichten zur Inflationsprognose in den wichtigsten Volkswirtschaften, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Politik der US-Notenbank unter einer möglichen neuen Führung und den globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten liegt.
Eine anhaltende Kältewelle in Deutschland hat zu einem erhöhten Heizungsverbrauch geführt, wodurch die Gasvorräte auf 32,9 % gesunken sind – deutlich weniger als in den Vorjahren. Die Grünen kritisieren die Regierung für ihre schlechte Vorbereitung, während Wirtschaftsminister Reiche und die Bundesnetzagentur zuversichtlich sind, dass Deutschland den Winter mit LNG-Importen und der vorhandenen Infrastruktur überstehen kann. Der Artikel diskutiert mögliche Reformen der Gasspeicherstrategie und die Einführung strategischer Gasreserven.
Die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender durch Präsident Trump stößt auf Widerstand von Ökonomen und Politikern, die vor Risiken wie anhaltend hoher Inflation, erhöhter Marktvolatilität und Gefahren für die Unabhängigkeit der Fed warnen. Der republikanische Senator Thom Tillis blockiert die Bestätigung, während Ökonomen wie Kenneth Rogoff davor warnen, dass Trumps Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed bis 2027 zu einer Inflation von 3 bis 4 % führen und die Dominanz des Dollars untergraben könnten.
Britische Restaurants und Fast-Food-Ketten bieten hohe Rabatte und Sonderangebote als „letzten Ausweg“, um vorsichtige Verbraucher anzulocken, die aufgrund der Lebenshaltungskostenkrise seltener auswärts essen. Seit 2019 sind die Umsätze der Restaurants zurückgegangen, während die Kosten deutlich gestiegen sind, sodass die Betriebe gezwungen sind, Angebote zu machen, die laut Analysten die Gewinnmargen beeinträchtigen. Obwohl einige Ketten mit Rabattstrategien Erfolg haben, äußern Branchenexperten Bedenken hinsichtlich der langfristigen Nachhaltigkeit und der möglichen Qualitätsminderung aufgrund dieses Preisdrucks.
Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank die Zinssätze trotz der Besorgnis über die Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar bei 2,0 % belassen wird. Während die Inflation mit 1,9 % unter Kontrolle ist, gibt die Aufwertung des Euro auf über 1,20 USD zum ersten Mal seit 2021 Anlass zur Sorge hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der Exporte und des Inflationsdrucks. Die EZB-Vertreter beobachten die Situation, rechnen jedoch nicht mit unmittelbaren Änderungen der Geldpolitik, sodass Zinserhöhungen erst Mitte 2027 zu erwarten sind.
Die deutsche Ökonomin Ulrike Neyer empfiehlt, die deutschen Goldreserven aus den Vereinigten Staaten zurückzuholen, da sie Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der USA hat. Dabei verweist sie auf den historischen Kontext der deutschen Goldreserven, ihre Rolle für die Währungsstabilität und die geopolitischen Risiken, die mit der Lagerung von 37 % des deutschen Goldes im Ausland verbunden sind. Sie erörtert die historische Bedeutung von Gold in der deutschen Wirtschaftsgeschichte, den Aufbau der Reserven während der Zeit des Wirtschaftswunders und warnt davor, dass eine sofortige Rückführung die Beziehungen zwischen den USA und Europa beeinträchtigen könnte, aber mittelfristig geplant werden sollte.
Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve nominiert. Er tritt damit die Nachfolge von Jerome Powell an. Warsh verfügt über umfangreiche Erfahrungen sowohl an der Wall Street als auch in früheren Führungspositionen bei der Fed und ist bekannt für seine monetaristischen Ansichten und seine Kritik an der aktuellen Politik der Fed. Seine Ernennung deutet auf mögliche bedeutende Veränderungen in der Arbeitsweise der Fed hin, darunter eine Bilanzverkürzung und Veränderungen im Umgang mit der Inflation.

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